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Mit meinen Gedichten fange ich die Gedanken im unmittelbaren Raum ein und bringe meine gefühlten Momente in  einer Symbiose zwischen Menschen und ihrer Umgebung zum Ausdruck.
Zur Einleitung meiner Vernissagen rezitiert Marion Mõcke die Gedichte.


Frohsinn

Tropfen funkeln im Morgenlicht.
Und Nebel haucht zarte Schwaden.
Mit Sonnenstahlen im Gesicht.
Lauf ich träumend in den Tag.
Mich an nichts besinnen.
Nichts woran ich denken mag.
Einfach nur der Zeit entrinnen.....
Seh ein Bächlein unter Steinen.
Flüsternd säuselt es dahin.
Mit Wonnen will ich trinken,
Vom kühlen, klaren Nass.
Um zu Schöpfen und Versinken.
Bis mein Herz vor Freude springt.


 Abend am See

Der Abend lässt Farben verglühen.
Bringt goldenene Blätter zum schwingen.
Begleitet von sanften Tönen.
Des Pianos aus weiter Ferne.
Die glutrote Sonne streicht sacht.
Über den Horizont.
Taucht tief ein in den See.....
Glitzernde Fische springen.
Als wollten sie fliegen.
Zu den Wolken.
Und ich lausche so gerne....
Den letzten Tönen.
Wie sie verklingen.
In die Nacht....



Wolkenträumer

Azurblaue Gewölbe.....
In hoher Tiefe ausgeschmückt.
Weisse Gebirge ziehen.
Sie lassen sich nicht fangen.
Hab meine Gedanken drangehangen.
Träumend, schweifend.
Versunken begreifend.
Sehend fühlen.
Körper und Geist werden klar.
Kunstvoller Himmel....
wunderbar.



Anrichter

Gelassen rinnt das Bild in den Raum.
Gebilde schmieden unbeugsam die Zeit.
Halten verkleidet das Leinen im Zaum.
Lustvoll schneidern brennende Scheren.
Nehmen verschlungene Körper in Zangen.
Wehrende Hände die zur Einsicht bekehren.
An weissen Wänden kleben stumme Augen.
Fesseln die Farben, die an Brüsten
saugen.
Verklärte Gedanken reifen.
Um diesem Moment zu begreifen.


Stille

Ringsum Stille.
Ein Tropfen rinnt vom Blatt.
Unhörbar.....
Ich möchte sie belauschen.
Die Stille.
Fernab der Stadt.
Niemals will ich tauschen.
Kann einfach glücklich sein.
Und möchte hier bleiben.
Für immer.....



Das Geschenk

Möwen schweben im Wind.
Sie fliegen und begleiten.
Meine losen Gedanken.
Ich hänge in den Zeiten.
Sie surfen und schäumen.
Und schwimmen an Land.
Ich bin wieder Kind.
Im glitzernden Wasser.
halte ich die Hand.
In die badende Welle.
Um zu verschenken.
Das Meer und den Sand.


Zitate :


"Dieser Raum ist Leere, nichts, gar nichts, vielleicht auch alles"

"Kunst bringt den Menschen Gedanken anderer und malt Bilder in deren Gedanken"

"Dasein ist Kunst, Kunst ist Leben"

 

 

Tom Glöß